...das Fahrradfahrer, Jogger, Inliner und Spaziergänger kein Grund sind, auf weniger bekannten Strecken die Flucht ins Gebüsch suchen zu wollen.
Tapsi an der Leine an solchen "Gefahren" vorbeizuführen ist inzwischen kein Problem, solange Stefan oder ich als Puffer zwischen im und der "Gefahr" gehen.
Problem ist nach wie vor der Freilauf und das auch nur auf unbekannter Strecke.
Auf bekannter Strecke sitzt er am Wegesrand ab, wir bleiben stehen und warten bis der andere uns passiert hat.
Nun werden entlang des Sauerlandradrings, der hier ja durchläuft und grad an den Wochenenden im Moment stark frequentiert ist, die Wiesen abgeklappert.
Tapsi an die dünne Schlepp, seine dickere ist zwar für uns leichter zu händeln, die dünne merkt er jedoch nicht so stark, und dann auf die Wiese. Zunächst weit weg vom Weg - so weit, dass er nicht meint, den Weg permanent beobachten zu müssen und entspannt.
Dann wird gespielt und gestreichelt (viel mit Menschen spielen tut er nicht, unterwegs wird er dann eher zum Schmusehund). Dabei geht es immer ein Stück näher an den Weg heran.
Merken wir, dass er sich anspannt - sprich die Schwanzwurzel wird ganz nah an den Po gepresst, die Augen werden kugelig - geht es wieder zurück. Kommt die Entspannung, gehts wieder vor.
In zwei Wochen haben wir uns immerhin gut zehn Meter näher an den Weg herantrainiert und einige Passanten, die manchen Weg regelmäßig frequentieren, machen sich schon einen Spass daraus, uns zu beäugen. *Ironie an* Hilfreich sind dann solche Kommentare wie, so könne ein Hund sich gar nicht anstellen, wir sollten ihn doch einfach auf dem Weg laufen lassen, und dergleichen...*Ironie aus*
Aber ich bin stolz auf den kleinen Mann, der halt etwas länger braucht um wirklich mutig zu werden.
Schließlich hat er es nach fast zwei Jahren nun auch endlich gelernt, dass man prima ohne Momo spazieren gehen kann, was in der Anfangszeit gar nicht möglich war.
|