Amazon Banner   kauartikel.com Banner


Antwort schreiben 
Welpe oder aus 2. Hand?
Verfasser Nachricht
Elke
Samariter

Wohnort: Schönholthausen
Beiträge: 10.578

Also, ich kann den Beitrag von Silvia direkt auch für mich hier reinsetzten (dann brauch ich nicht so viel zu schreiben Laughing), sehe es (zur Zeit) genauso und würde es genauso handhaben. Smile

(17.07.2009 10:38)Renate schrieb:  Wir wollten auch keinen *Problemhund* aus dem TH, Boomer wurde uns richtig *schön geredet* bzw. so ziemlich alles verschwiegen.

Das spricht auf jeden Fall für ein sehr schlecht geführtes Tierheim, also ich meine schlechtes Personal wenn sie extra Dinge verschwiegen haben. Hier sind die Tierheime schonmal zu genau, Siegen z.B. gibt kein Hund ab der mehr als 4 Stunden am Stück alleine bleiben muß, das finde ich wieder den absoluten Schwachsinn! Wall

Shari ist erstmal noch einige Jahre da, denke daß ich dann entscheiden werde wenn es soweit ist. Kann ja sein daß man den ganzen Tag zu Hause ist, dann vielleicht einen Welpen. Obwohl, ach, ich weiß nicht so recht, denke doch eher einen erwachsenen Hund! Gruebel


LG Elke Smile

LG Elke

Halte dich für einen Gewinner, dann hast du die Chance,
einer zu werden.
Hälst du dich jedoch für besiegt, dann bist du es!


17.07.2009 17:37
Direktlink  Zitieren    Nach oben
MomoTaps


Wohnort: Finnentrop-Lenhausen
Beiträge: 4.207

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 17.07.2009 20:06 von MomoTaps
Ich kenn das Leben mit Hunden eigentlich nur mit Hunden, die wir mind. aus zweiter Hand übernommen hatten.

Herkules z. B. war erst ein halbes Jahr alt, als meine Oma ihn bekam, bis dahin aber schon viermal vermittelt worden, weil er zu temperamentvoll sei.

Susi, der erste Hund, der mir bewusst meinen Lebensweg begleitete, war eine ältere Dackeldame, deren Besitzer, ein alter Mann, leider verstorben war. Eine liebenswerte Lady, die für mich als Kind eine ideale Begleitung war. Sie war ein null Problemhund.

Herkules ... meine Oma holte ihn aus dem Tierheim in Arnsberg, da war er wie schon geschrieben, bereits mehrfach vermittelt gewesen. Sie selbst war nicht in der Lage, das Temperamentsbündel zu bändigen und so blieb alles an mir hängen. Okay, ich machte es liebend gern! Der kleine Mann war für mich sowas wie ein Seelenverwandter. Ob ich solch einen Hund je wieder finde... Nein, sicher nicht. Aber auch er war trotz mancher Macke kein Problemhund. Absolut nicht.

Momo und Tapsi - auch aus dem Tierheim...und das erste Mal, das ich wirklich "Problemhunde" bekam. Doch auch sie sind unendlich lieb und ich würd sie um keinen Preis der Welt hergeben. Sie erfordern nicht, wie viele meinen, mehr arbeit, als die bisherigen Hunde, nur eine andere, intensivere Art der Arbeit. Und die Momente, in denen man sieht, die Arbeit trägt Früchte, sind endlos kostbar. Genau wie Renate waren wir nicht darauf aus, Problemwuffels zu adoptieren. Im Tierheim wurden sie uns als schüchtern beschrieben. Wie schüchtern, merkten wir zuhause. . .Inwiefern das vom TH richtig war....naja...ich denke, wir hätten uns so oder so für die zwei entschieden, weil das Herz schon lange ja gesagt hatte.

Letztendlich haben wir uns auch bei ihnen wieder ganz bewusst für Tierheimhunde entschieden und würden es wohl immer wieder tun.

LG, Nicole & Stefan mit Mo & Taps

Ich kann nicht! Wer das sagt,setzt sich selbst Grenzen.

Denkt an die Hummel

Die Hummel hat 0,7qcm Flügelfläche bei 1,2 g Gewicht.
Nach dem bekannten Gesetz der Aerodynamik
ist es unmöglich,bei diesem Verhältnis zu fliegen.
Die Hummel weiss das aber nicht & fliegt einfach!
17.07.2009 20:03
Homepage Direktlink  Zitieren    Nach oben
Feuerseele
Gast

 

Welch ein spannendes Thema...ich glaube, fast jede/r, der sich dafür entschieden hat, einen Hund bei sich aufzunehmen, wird sich diese Frage schon mal gestellt haben.
Ich kann mit fast jeder Variante aufwarten. Mein erster Hund (also einer, der auch mit mir lebte, ich bin auf dem Dorf und mit Hunden aufgewachsen, von denen irgendwie ziemlich viele ein bisschen auch meine waren Laughing) war ein Cocker Spaniel. Axel kam von einer Züchterin aus Oberschleißheim als Welpe zu uns. Ich war damals 16. Ich habe Axel geliebt, er durfte aber nie "mein" Hund werden, weil mein Vater da...naja...er war eben von Grunde auf nicht nett (dabei belassen wir es mal) und recht dominant war, durfte ich zwar Dienste leisten, aber nicht miterziehen. Mein Vater hatte null Ahnung, das Ergebnis ist klar. Axel war mein Sonnenschein, aber auch ein echt schwieriger Charakter. Er war superanstrengend und hörte für keinen Pfennig (es sei denn, er wollte).
Später, bereits erwachsen und mit Kind, kam Bautz zu mir. Bautz war damals 8 Monate alt und hatte seit seiner Geburt in seinem Rudel gelebt. Er war ein Mischling (Papa->Collie/Schäfer, Mama->Deutsch Drahthaar/Gordon Setter). Was für ein süßes Bärchen! Riesig, knuffig....und kaum zu bändigen. Also genauso wie Axel eine echte Wundertüte. Auch er war mein Augenstern, aber ich hatte meine liebe Mühe mit dem kräftigen Quirl.

Seit Ende Juni 09 wohnt nun Tom bei uns. Mein erster Tierheimhund und zudem bereits 6 oder 7 Jahre alt (so genau weiß das keiner). KEIN Auslandshund, sein Halter verstarb im Alter von 85 (!!) Jahren. Dieser Mann hatte ihn nicht rausgelassen, ihn fett gefüttert. Im Tierheim saß Tom ein dreiviertel Jahr, ist dort abgemagert, weil er das Fressen verweigerte und nur das Notwendigste frass.
Kurzzeitig wurde er einmal vermittelt, das Paar konnte nicht mit ihm klar kommen, dann wurde er dort von einem fremden Hund blutig gebissen...also saß er wieder im Tierheim.
Tom hat uns in sich verliebt gemacht. Der war ganz eindeutig. Zu Euch geh ich, mit Euch geh ich, Euch will ich.
Tja...Tom versteht sich prima mit Katzen (haben sie uns gesagt), er kann aber nichts (haben sie uns gesagt), er verweigert das Essen und ist da total heikel (haben sie uns gesagt). Fazit: Wir haben ihn erstmal in Pflege genommen, um zu schauen, wie und ob wir zueinander passen. Keine 2 Tage später war klar: Er hasst Katzen und er kann sehr viel mehr als nichts.
Er ist schwarz und groß und blafft jeden Hund an. Er liebt Menschen, er liebt uns, er lernt, wie ein Schwamm, er verteidigt seine Beute, er ist total verschmust, er findet es im Dunkeln nicht toll, er muss erst lernen, zu spielen, er geht total klasse an der Leine, ist dankbar für jede Streicheleinheit, er lacht ein wunderschönes Lachen, ist wunderschön geworden, frisst seit dem ersten Tag wie ein Scheunendrescher.

Auch Tom liebe ich heiß und innig.

Alle drei Hunde hatten mich auf ihre Art bezaubert, sie alle hatten Baustellen, Ecken, Kanten und Überraschungen parat.

Was irgendwann unser Zweithund wird oder viel, viel später vielleicht mal Tom's Nachfolger/in? Keine Ahnung. Wo die Liebe hinfällt. Das habe ich nicht zu entscheiden. Das entscheidet ein Blick, eine Streicheleinheit, ein Bild, ein Nachmittag im Grünen bei einem Spaziergang.

Langer Text...sorry dafür. Aber kurz lässt sich die Frage nicht beantworten. Pfeif
22.10.2009 20:17
Direktlink  Zitieren    Nach oben
Andwari


Wohnort: xxxxxxxx
Beiträge: 847

Also:

meine beiden ersten Hunde waren aus 2. Hand von privat und ich hatte ein Riesenglück mit ihnen.
Beide waren gut sozialisiert und waren tolle Kameraden für meine Kinder. Ich hatte nie Probleme mit ihnen. Sie hörten von Anfang an gut und brauchten fas nie an die Leine. Ein Traum!!

Dana war mein erster Hund, den ich als Welpen bekam und ich muss sagen, dass das mächtig anstrengend war Pfeif
Ich möchte sie nicht missen (Endor natürlich auch nicht), und die Welpenzeit war sehr schön, aber ich mache 10 Kreuze, dass sie endlich langsam "erwachsen" geworden ist Laughing

Grüßchen von Iris mit Dana und Endor

Ein gut erzogener Hund wird Dir nicht Dein Essen streitig machen. Er sorgt lediglich dafür, dass es Dir nicht mehr schmeckt ;-)

04.11.2009 22:08
Direktlink  Zitieren    Nach oben
Antwort schreiben