Hm, ich würde wohl auch eingreifen. Und ich denke auch an der gleichen "Stelle" wie ihr.
Bis zu einem gewissen Punkt würde ich sie schon erst einmal versuchen lassen die Sache selbst zu regeln. Meine "Angst" wäre nur, dass wenn ich NICHT an diesem Punkt eingreife, Momo irgendwann so genervt von ihr ist, dass sie ständig droht, sobald Jule in ihre Nähe kommt (ohne, dass sie aufdringlich ist). Momo lernt, dass Jule eh nur noch den Angriff nach vorn versteht und geht dann halt sofort auf sie los, weil sie sich natürlich die Droherei vorher spart und sich nicht anders zu helfen weiß.
Das ist jetzt vielleicht übertrieben gesagt, aber ich könnte mir vorstellen das sowas auch passieren kann.
Und den Vergleich mit Henry und Heidi finde ich in der Sache etwas schwierig.
1. leben die beiden permanent zusammen, d.h. sind ein Rudel und
2. viel wichtiger, Henry ist ein gaaaaanz anderer Typ Hund als Momo. Da hätte ich auch nicht so bedenken, dass es ich negativ auf ihn auswirkt und würde nur einschreiten, wenn er z sehr leiden muss.
Naja, ich bin auch eher so die Kontrolltante.

Und wenn ich merke, mein Hund fühlt sich unwohl (warum auch immer), dann tu ich was dagegen. Shelly hat sich damals auch viiiiiel gefallen lassen. Aber ich habe nicht eingesehen, warum sie das muss?!
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Hab grad nochmal drüber nachgedacht. Ich glaube ich würde wohl doch schon eher eingreifen.
Momo ist ja ein eher unsicherer Hund. Und ich glaube da würde ich es schon von Anfang an unterbinden, dass Jule nervt.
Wenn du sagst du findest es gut, dass im Haus nicht getobt wird, dann bleib dabei. Zieh diese Regel durch. (auch, wenn du es bis dahin nicht musstest bzw. bisher keine Regel war) Zeig Jule die Grenzen die du in DEINEM Haus hast.
Und Momo ist dir sicher dankbar, wenn du ihr den Stress abnimmst. Den sie dadurch ja nun mal hat.