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Knochen füttern Ja / Nein
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AmStaffThony


Wohnort: Düdenbüttel
Beiträge: 875

Danke, dass mich keiner haut Gott
LaughingLaughing

Vielleicht sollte ich den Begriff Knochen für mich mal definieren...

Thony bekommt "Knochen", aber mit viel Fleischanteil. Der Putenhals z. B. besteht aus Knorpel mit viel Fleisch drum herum. Ein Kalbsbrustknochen ist eher fettig und weich.

Du schreibst, der Westi ist an einem gebratenen Knochen gestorben. Darauf zielte meine Frage auch ab: welche Art Knochen hat der Hund bekommen? Das die Fütterung mit solchen Dingen tödlich wirken kann, ist logisch. Die BARF-Fütterung besteht natürlich nicht darin, dem Hund das Fleisch wegzufuttern und den armen Kerl am Knochen lutschen zu lassen Wall

Ich habe - als wir Thony umgestellt haben - viel gelesen...für mich ist der Knochenanteil einfach wichtig. Und dem Thönchen gehts gut damit.

Zum Glück ist keiner von uns allwissend - das wäre ja erschreckend Panik


Egal wie tief man die Messlatte für den menschlichen Verstand auch hängt - jeden Tag kommt einer und läuft AUFRECHT unten durch.

Ich beschäftige mich nicht mehr mit den Menschen aus meiner Vergangenheit, denn es gibt einen Grund, warum sie es nicht in die Gegenwart geschafft haben (Rena C.)
07.10.2011 20:50
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Fritze
HE-RO

Wohnort: Büddenstedt
Beiträge: 3.545

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 07.10.2011 22:26 von Fritze
Ich glaube, bevor wir hier weiter diskutieren, sollten wir uns einmal sehr genau mit der Verdauung und dem Verdauungstrakt vertraut machen, dann ist es vielleicht auch einfacher zu verstehen, warum die nur teilweise kleingekauten Knochen so verklumpen können, oder warum sie so gefährlich sind.
Und was eben so wichtig ist, Knochen ist nicht gleich Knochen.
Ein Splitter von einem Röhrenknochen kann verherende Folgen haben, die feinen sandigen Brösel von einer Gelenkkugel einer Kalbskeule, können zu besagter Verstopfung führen, dies machen auch die platten Knochen der Hüfte und des Schulterblatts.

Alles was aber Knorpelig ist, sind eben keine Knochen und Schwein darf man füttern, wenn man es vorher gut gekocht hat.

Vor 5 oder 10 Jahren war man anderer Meinung, Heute weiss man etwas mehr, weil man genauer hinsieht, weil man aber auch genauer hinsehen kann.

Was geschieht denn mit dem Knochen, der Kalkanteil wird durch die Magensäfte (Säure) aufgelöst, es entsteht ein Brei.
Dieser Brei wird durch die Peristaltik des Darms bis in den Dickdarm transportiert.
Der Dickdarm heisst so, weil er dem Brei das Wasser entzieht, ihn also andickt.
Dieser Kalkbrei, Maurer benutzen sowas auch, verklumpt nun und kann nicht weiter transportiert werden. Es liegt also ein zementharter Verschluss vor, der nur noch operativ entfernt werden kann.
Wenn grössere Knochenmengen verfüttert wurden, kann das auch schon im Dünndarm zum Verschluss führen, was aber mindestens genau so schlimm ist, bei grösseren Mengen Knochen reicht die Magensäure nicht aus diese aufzulösen und die spitzen Teile können die Magen- oder die Darmwand durchbohren.
Darminhalt ergiesst sich in den Bauchraum, es kommt als erstes zu einer Peritonitis, danach zur Infektion weiterer innerer Organe bis hin zum Multiorganversagen, an dem letztendlich der Hund versterben wird.
Auch wenn es nicht gleich so schlimm kommen muss, die spitzen Dinger verletzen die Schleimhaut des Magens.
Diese Schleimhaut schützt den Magen vor der Säure, ist sie verletzt, kommt es irgendwann unweigerlich zu Magengeschwüren.

Warum also Knochen verfüttern, wenn ich das alles durch "nichtstun" verhindern kann?

Liebe Grüße
Peter & Ares

Die jungen sind zwar schneller als die alten,
aber wir alten kennen die Abkürzungen.
07.10.2011 22:10
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AmStaffThony


Wohnort: Düdenbüttel
Beiträge: 875

Vor fünf oder zehn Jahren....das gilt wohl für alle Bereiche des Lebens. Dinge, die vor einiger Zeit als richtig und gut gegolten haben, sind heute überholt. Und so wird es auch bleiben, denn "alles ist im Fluss"...

Das ein Hund keine Röhrenknochen darf, wusste schon meine Mutter Laughing
Sie hat auf dem Schlachthof gearbeitet, also genau an der Quelle und unser Hund ist in den Genuss von Schweineschwänzen und Ohren gekommen Lol
Allerdings roh - heute auch überholt. Und soll ich euch was sagen: er hats überlebt.

Ich für meinen Teil behalte meine Fütterung bei, beobachte meinen Schnutzel gut und das muss ausreichen.


Egal wie tief man die Messlatte für den menschlichen Verstand auch hängt - jeden Tag kommt einer und läuft AUFRECHT unten durch.

Ich beschäftige mich nicht mehr mit den Menschen aus meiner Vergangenheit, denn es gibt einen Grund, warum sie es nicht in die Gegenwart geschafft haben (Rena C.)
07.10.2011 22:25
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Blaze


Wohnort: Bad Salzuflen
Beiträge: 2.444

Anja,
wie du oben geschrieben hast: "den Begriff Knochen definieren..."
Das ging mir dann nach meinem Beitrag auch durch den Kopf.

Geflügelhälse würde ich noch nicht zu den Knochen zählen. Soweit ich weiß, hat Swanie Simon auch wenn sie die tägliche Ernährung meinte, immer von "fleischigen Knochen" gesprochen. Nicht von (Röhren-)knochen mit nix mehr dran.
Fleischige Knochen sind für mich auch Brustbein, Rippen und andere kleinere, eben mit noch viel Fleisch dran zum rumnagen und abzutzeln.

Und: wenn es dein Hund verträgt und du (seit Jahren) gut damit fährst - solltest du die Fütterung doch jetzt nicht ändern.
Für euch ist das gut so.

Aber wenn ich höre/lese, auf welche Art und Weise manche barfen... entweder haben sie überhaupt keinen Plan (s.o.) und geben dem Hund einfach irgendwas rohes, oder sie meinen alles täglich bis in den Milligramm-Bereich abwiegen zu müssen... da drehen sich mir immer die Fußnägel hoch... selbst aber von Pizza und Mäces, Maggi und Weißbrot leben...

Peter,
das mit dem Maurerspeis ist ein witziger Vergleich, hast aber nicht Unrecht.

Liebe Grüße,
Monika und Blaze

www.yoga-und-hund.de
08.10.2011 08:38
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Birgit
Schnellmerkerin

Wohnort: Attendorn
Beiträge: 7.884

(08.10.2011 08:38)Blaze schrieb:  Aber wenn ich höre/lese, auf welche Art und Weise manche barfen... entweder haben sie überhaupt keinen Plan (s.o.) und geben dem Hund einfach irgendwas rohes, oder sie meinen alles täglich bis in den Milligramm-Bereich abwiegen zu müssen... da drehen sich mir immer die Fußnägel hoch... selbst aber von Pizza und Mäces, Maggi und Weißbrot leben...

Da geb ich dir Recht und ich kann da immer nur mit dem kopf schütteln.

Kyra hat ab und an Knochen bekommen aber sie hat sie nicht aufgefressen sondern eher abgenagt.Sandknochen hat sie ganz gefressen aber das war es auch schon.

Die meisten Leute machen sich nicht schlau, geben gekochte Knochen, Grillknochen usw und wundern sich das der Hund am nächsten Tag Durchfall hat.

Lg Birgit






Sei meines Hundes Freund, und du bist auch der meine!

(Indianische Weisheit)
08.10.2011 10:21
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Renate
Olgas Freundin

Wohnort: Girod-Kleinholbach
Beiträge: 14.754

(07.10.2011 19:51)Fritze schrieb:  @Renate
Ich spreche dich mal direkt an, weil du das "DAS" extra gross geschrieben hast.
Mir ist es völlig egal wie viel Hunde operiert werden müssen, ob einer, zehn oder hundert, wenn ich durch nichtstun verhindern kann das er vielleicht dazu gehört, dann mach ich das gerne und nur weil ich etwas noch nie gehört habe, stelle ich es nicht gleich in frage, für so allwissend halte ich mich denn doch nicht.
Du gehörst doch auch einer Rettungshundestaffel an und fragst nicht nach einer Statistik und ob es sich lohnt oder nicht, du machst es einfach und gut ist es.

MICH interessiert schon, von wievielen Hunden gesprochen wird und welche Knochen in welcher Konsistenz gefüttert wurden! Zwinker

Wenn es in einer Statistik heisst, EIN Mercedes hat laufend Motorpropbleme, kann man ja auch nicht sagen, ALLE Mercedes sind schlechte Autos! Zwinker

Und ich stelle hier NICHTS in Frage, glaube durchaus deinen Ausführungen.

Hab mich auch schlau gemacht, bevor ich angefangen hab zu barfen und Knochen zu füttern.
Ich gehöre allerdings nicht zu den Hardcore-Barfern, die tausend Zusätze füttern und alles aufs Milligramm auswiegen.

Ich wäge auch ab, welche Knochen ich füttere und welche ich besser sein lasse.
Ich bevorzuge die *weichen* und nicht splitternden Knochen und DAMIT hatten WIR bisher keine Probleme!

Wenn Shelly mal ne Maus erwischt, spuckt sie mir auch nicht die Knochen wieder vor die Füsse, sondern die ist *mit einem Happ* verschwunden! Zwinker

Ich denke, genau wie bei TroFu kann man übers barfen bzw. Knochenfütterung endlose Diskussionen führen und wird wahrscheinlich doch zu keinem einheitlichen Ergebnis kommen! Zwinker

LG Renate mit Shelly, Boomer und Tagesgast Finley

Menschen vergessen was sie gesagt haben, Menschen vergessen was sie
getan haben, aber ich vergesse niemals, was sie mich haben fühlen lassen!
08.10.2011 10:34
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UliH.
Makro-Queen

Wohnort: Frensdorf
Beiträge: 1.216

(08.10.2011 10:34)Renate schrieb:  Ich denke, genau wie bei TroFu kann man übers barfen bzw. Knochenfütterung endlose Diskussionen führen und wird wahrscheinlich doch zu keinem einheitlichen Ergebnis kommen! Zwinker

Jupp.

Jeder sollte das in den Napf legen, was seinem Geldbeutel her gibt, was seiner Überzeugung entspricht und was seinem Hund schmeckt und ihn gesund erhält.

Ob das nun Fe-Fu oder hardtcore Barfen ist - letztendlich ist man selber für seinen Hund verantwortlich (soll jetzt aber bitte nicht negativ klingen) und wenn man "Bauchschmerzen" bei der einen oder anderen Futterart hat, dann sollte man es einfach lassen.
Es gibt genug Alternativen.

Liebe Grüße
Uli

Entweder man lebt, oder man ist kosequent
Erich Kästner
08.10.2011 13:53
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