ok, dann die Auflösung:
im Vordergrund ist die altbekannte Knalltüte Rakia.
Dahinter steht Akando. Akando ist 6 Monate alt und wurde von seinem Besitzer und auch Züchter aus gesundheitlichen Gründen abgegeben. Genau genommen ist er aber kein Mali, sondern ein X-Herder. Nur ein Großvater war ein Mali, der hat sich aber offensichtlich gut durchgesetzt. In dem Wurf waren nur er und eine schwester gelb, der Rest waren Streiflinge. Gezüchtet wurde der Wurf, weil man Nachwuchs für den Rettungshundedienst selbst ziehen wollte. Als dann der Besitzer eine schlimme Diagnose bekam, hat man sich dazu entschlossen, den kleinen abzugeben. Eine Schwester von Akando bleibt aber bei den Leuten (wenn ich das richtig verstanden habe). Jedenfalls wurde der kleine im Mali-Forum zur Vermittlung eingestellt, und da dachte ich: ich könnt ja mal anfragen ;-) (Das ist das Gleiche, wie "ich geh nur nach den Welpen gucken")
Jedenfalls ist am Sonntag der Besitzer mit Akando angereist, um zu sehen, ob es ihm bei mir gut gehen könnte. Und Akando ist gleich geblieben.
Heute hat Rakia das erste Mal mit ihm gespielt. Sie musste ja erst mal bisschen rumzicken, nicht dass der Kleine (der übrigens schon ein Stück größer als Rakia ist) meint, er hätte was zu sagen.
Am Sonntag abend haben sich die beiden Weiber aufs Bett gelegt und im Chor geknurrt: DU KOMMST HIER NICHT REIN! Ok, er schläft im Wohnzimmer auf dem Sessel und ist sichtlich zufrieden damit. Aber ich glaube, da geht noch was ;-)
Er ist nicht so nervös wie die Knalltüte. Aber er muss sich erst eingewöhnen. Und ein ganz verschmuster kleiner Mann ist er. Am Samstag darf er das erste Mal mit auf den Hundeplatz. Erstmal zum Obedience, aber ich glaube, dass ich mit ihm mal in den VPG-Sport reinschnuppern werde (falls ich den Popo hoch kriege, zum langweiligen Fährten). Momentan findet er unseren Alltag noch sehr spannend und auch anstrengend ;-)
Ganz schnell gelernt hat er von Rakia, dass man jeden Besucher der HuTa lautstark verbellen muss. Überhaupt orientiert er sich sehr an Rakia. Beim ersten Spaziergang am Sonntag konnte er gleich ohne Leine mitlaufen, weil er super abrufbar war und auch ständig stehen bleibt, um Blickkontakt aufzunehmen. Auch da orientiert er sich an Rakia und was sie macht, macht er auch. Heute hat er sich gewagt, Fine anzuknurren. Es scheint so, als könnte er die kastrierte Hündin so gar nicht einschätzen. Jedenfalls hat Rakia ihm das Knurren nicht durchgehen lassen und er hat den Ar... von ihr voll gekriegt. Wieder was gelernt.
Zuhause ist er sehr ruhig, was aber wohl auch an unserem anstrengenden Arbeitstag liegt.
Ich freu mich schon auf Samstag, bin gespannt, wie er sich auf dem Platz zeigt.
LG Silvia
Achso, Silke: Fine ist kein Belgier. Die ist ne kleine süsse Mischlingshündin, aber die Chefin hier:
LG Silvia