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Airedale Terrier - Frage für Reiterhof-Haltung
Verfasser Nachricht
Kimi2


Wohnort: Gechingen
Beiträge: 347

(21.01.2010 22:00)Ricky schrieb:  Erzähl doch mal ein bissl was so vom Drumherum.
Der Hund lebt dann auf dem Reiterhof. Wohnen dort auch seine Besitzer? Gehört ihnen der Hof? Soll der Hund nachts mit rein? Wo kann er sich tagsüber zurückziehen? Darf er dort den ganzen Tag frei umherlaufen? Was sind seine Aufgaben?
Würde jemand auch mal was mit ihm machen (wollen)? Oder soll er "nur" zum Ausreiten mit? Soll er das überhaupt?

Und natürlich:
Warum überhaupt einen Hund? Zwinker


Achso... vom Wolfsspitz hab ich leider überhaupt keine Ahnung.


Der Reiterhof und die Leute sind neu, d. h. ist alles noch im Auf-/Umbau.

Das Gelände ist direkt am Wald und rechts vom Gelände überm
Weg ist der SV-Platz.

Es sind jetzt schon fast 20 Pferde eingezogen; einfach toll alles ausgebaut.
Die Pferde haben jeder eine Box mit Vorplatz, also wie Terrasse.
Reithalle ist das und auch Koppeln.

Eine Bereiterin ist auch schon da und der Hausherr schläft im Moment noch
irgendwie bei den Pferden, weil das Wohnhaus noch nicht fertig ist.
Seine Frau ist auch jeden Tag da, fährt aber abends nach Hause zu
ihren Kindern. Das soll alles bis in 6-8 Wochen fertig sein!

Seine Frau hat mich mit Kimberly gesehen (ich gehe oft da oben im
Wald spazieren und übe auch dort mit ihr), und sagte mir, dass sie sich
dann eben einen Airedale anschaffen möchten, wenn alles fertig ist.
Es wäre dann ihr 1.Hund, sie haben keine Erfahrung mit Hunden.

Er darf dann mal mit ausreiten und ansonsten soll er das Grundstück -
ohne Zaun - bewachen bzw. zu allen eben freundlich sein. Arbeiten
möchte sie nicht mit dem Hund, denn das machen sie mit den
Pferden.

Evtl. sollte ich ihnen bei Bedarf helfen, dass der Hund auf dem Gelände
bleibt, bzw. beim Erwachsenwerden des Hundes. Mein Hund wäre
ja so toll erzogen und würde so gut folgen.

Jo - wenn noch Fragen, dann nur zu. Sind ja nette Leute, aber trotzdem
eigenartige Einstellung zur Hundehaltung.

Gruebel
21.01.2010 22:26
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Renate
Olgas Freundin

Wohnort: Girod-Kleinholbach
Beiträge: 14.752

(21.01.2010 22:26)Kimi2 schrieb:  Er darf dann mal mit ausreiten und ansonsten soll er das Grundstück -
ohne Zaun - bewachen bzw. zu allen eben freundlich sein. Arbeiten
möchte sie nicht mit dem Hund, denn das machen sie mit den
Pferden.

Pfeif Wäre da nicht besser ein Bewegungsmelder, gibt es auch mit Hundegebell, angebrachter? Gruebel

LG Renate mit Shelly, Boomer und Tagesgast Finley

Menschen vergessen was sie gesagt haben, Menschen vergessen was sie
getan haben, aber ich vergesse niemals, was sie mich haben fühlen lassen!
21.01.2010 22:38
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Ricky
Administrator

Wohnort: Greifswald
Beiträge: 5.841

Hm... also für Anfänger halte ich diese Haltung wirklich äußerst schwierig.

Was in meinen Augen gar nicht geht ist, dass der Hund einerseits zu allen freundlich und andererseits wachsam sein soll. Das ist für mich ne Gratwanderung. Mag sein, dass es bei manchen geht... ich finde es zu riskant.

Ich war als Teenie auch ab und an im Sommer mal ne Woche auf nem Reiterhof. Die hatten die Hunde, "die jeden mochten", den ganzen Tag frei rumlaufen. Wenns zuviel wurde, gingen sie einfach weg. Der Hund, der nachts das Grundstück bewachte (eingezäunt) war tagsüber im Zwinger zusammen mit dem Giftzwerg (Dackel) Laughing des Opas der Familie. Der konnte auch nicht mit Kindern und kam da eben mit rein, wenn Opa nicht da war oder so. Und da durfte auch niemand ran.

Wie gesagt... als Anfänger finde ich das schwierig. Einfacher wwärs, wenn ein Hund da ist und der "junge"/neue Hund sich alles vom "Alten" abschaut. Zwinker
Ich würde ihnen wohl zu ner Katze raten. Pfeif Außer sie hätten jemand, der sich darum kümmert.

LG Ricky


Frauen sind Engel.
Bricht man uns die Flügel, steigen wir eben auf einen Besen und fliegen weiter.
Wir sind ja flexibel.
21.01.2010 22:39
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Elke
Samariter

Wohnort: Schönholthausen
Beiträge: 10.570

Eine Bekannte hatte mal einen Airdale, sie war schon ein wenig älter als sie sich den Hund angeschafft hat, Ende 50. Dieser Airdale, Moritz, hat gemacht was ER wollte, immer und überall, aber die Besitzerin hatte auch keinerlei Ahnung von Hunden. Er hatte einen starken Jagdtrieb, Artgenossen waren auch nicht so sein Ding (als er noch jung war hat er viel mit meinem Dobermann gespielt, ging aber hinterher nicht mehr, Moritz vertrug sich irgendwann nicht mehr mit anderen Hunden). Rolleyes

Dann habe ich auf einem Treibball-Seminar einen Airdale kennengelernt, nach dem ersten Tag hat Frauchen das Seminar abgebrochen da ihr Hund den Ball so heftig bearbeitete, total in Rage dabei war und nicht mehr kontrollierbar. Es sah aus als wolle er den Ball killen, echt heftig. Die Seminarleiterin hat der Besitzerin dann gesagt daß Treibball wohl nicht das richtige für ihren Hund wäre.

Jagdtrieb kann natürlich jeder Hund haben oder entwickeln, wenn er nicht genug ausgelastet wird. Habe auch schon einen Landseer gekannt der Jagdtrieb ohne Ende hatte, stundenlang im Wald verschwunden war, ebenso ein Rottweiler. Denke wenn sie einen Hund auf den Hof haben wollen sollten sie einen Vertreter der ruhigen Rassen zu sich nehmen, ein schon erwachsener Hund aus dem Tierheim wäre doch auch was.


LG Elke Smile

LG Elke

Halte dich für einen Gewinner, dann hast du die Chance,
einer zu werden.
Hälst du dich jedoch für besiegt, dann bist du es!


21.01.2010 22:42
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Kimi2


Wohnort: Gechingen
Beiträge: 347

Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.01.2010 22:48 von Kimi2
WallWallWallGruebelGruebel

Wollte eigentlich den Leuten behilflich sein, aber so
sehe ich auch überhaupt keine Möglichkeit.

Denke sogar, es ist ein grosses Risiko dabei!
21.01.2010 22:46
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Ricky
Administrator

Wohnort: Greifswald
Beiträge: 5.841

Ja.

Ich mein... Es gibt sicherlich viele Höfe, wo das klappt. Und die haben auch irgendwann angefangen.
Nur wüßt ich nicht, wie ich so jemanden diesen Anfang möglich machen könnte, ihnen irgendwelche Tipps geben könnte oder sonstwas. Keine Ahnung wie man sowas anfängt. Weissnich

LG Ricky


Frauen sind Engel.
Bricht man uns die Flügel, steigen wir eben auf einen Besen und fliegen weiter.
Wir sind ja flexibel.
21.01.2010 23:02
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Blaze


Wohnort: Bad Salzuflen
Beiträge: 2.439

Abgesehen davon, dass die Leute sich ins Äußere des AT verliebt haben, und dem Widerspruch Wachsam sein ./. alle Menschen mögen... UND sie mit dem Hund nicht "arbeiten" möchten...

... würde ich den Leuten vorschlagen, mal in ein, zwei Tierheime zu fahren um dort zu schauen, welcher bereits erwachsene Hund dort irgendwo sitzt und von den Eigenschaften her paßt.

Mit einem Welpen sind sie doch schlecht bedient, egal welche Rasse.
Wie wollen sie einen Hund erziehen? Oder wer soll das tun, in der ersten Zeit auch mehrere Stunden am Tag?
Ich kann mir vorstellen, dass sie auf dem neuen Hof erstmal noch viel zutun haben werden, so was zieht sich ja ggf. auch über ein Jahr oder länger, bis alles rund läuft.

Schon so manch einer hat sich im TH dann doch passend verliebt, in einen Hund, den er vorher NIEMALS in Erwägung gezogen hätte.

Liebe Grüße,
Monika und Blaze

www.yoga-und-hund.de
22.01.2010 11:35
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Birgit
Schnellmerkerin

Wohnort: Attendorn
Beiträge: 7.879

Hört sich nicht ideal an, ich würde den Leuten davon abraten weil halt einiges nicht paßt.
Die Rasse, dann noch die Vorstellung was der Hund machen soll und noch Anfänger Nein

Lg Birgit






Sei meines Hundes Freund, und du bist auch der meine!

(Indianische Weisheit)
22.01.2010 13:42
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Kimi2


Wohnort: Gechingen
Beiträge: 347

Danke nochmal für Eure Meinungen.

Werde mal schauen, wie ich da evtl. Einfluss nehmen kann!

WinkWink GruebelGruebel WinkWink
22.01.2010 18:34
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