Also fleezen auf dem Sofa finde ich dann artgerecht, wenn es nicht 100% des Tages ausmacht.

Warum? Weil Kontaktliegen auch zum Hund gehört. Naja... außer bei Shelly.
Ich habe jetzt mehrfach woanders gelesen, dass die Hunde "einfach so mitlaufen". Das mag für manche Hunde ausreichend sein, wenn sie immer "nur" dabei sind, aber für viele denke ich das nicht. Und für mich auch nicht.
Wenn ich mir einen Hund anschaffe, dann schaue ich schon, was mal ihre Aufgaben waren. Dementsprechend würde ich zumindest einen kleinen Teil versuchen abzudecken und zu fördern, weil es ihnen idR Spaß macht.
Das ist zum Beispiel ein Grund, warum ich mich für keine sehr jagdtriebige Rasse entscheiden würde. Ich könnte ihre Bedürfnisse nicht befriedigen.
Beim Golden Retriever würde ich mich nicht festlegen, da ich vielleicht auch mal in die Soziale Arbeit mit ihm gehen wollen würde. Weiß ich jetzt aber noch nicht.
Aber dann würde ich zumindest in der Freizeit versuchen, Nasenarbeit/Apportierarbeit mit ihm zu machen.
Das "Problem" ist eher, dass die Hunde so dermaßen anpassungsfähig sind, dass sie sich oft mit der Bequemlichkeit der Halter abfinden. Manche geben sich sogar richtig auf............. Und das ist echt traurig.

Sowas ist nicht artgerecht für mich. Der Hund vegetiert mehr oder weniger vor sich hin, weil er nicht gefördert/gefordert wird.
Bevor ich hier ganz vom Thema abkomme...
Artgerecht bedeutet für mich, das ich seine Triebe erkenne und diese auch befriedige.
Bei Shelly ist es die Arbeit mit Beute. Oder eben das Suchen selbiger.
Eben auf den Hund eingehe. Was, wie Ängie sagte, sehr individuell sein kann.