casaribian

Normale Version: Welpe todkrank - zurück zum Züchter?
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Hallo Ihrs,

mich beschäftigt seit Tagen eine Frage, die ich gerne auch an die Runde stellen möchte.

Ich habe mich letzte Woche mit einer Frau unterhalten, die eine Hundepension in offner Rudelführung hat und da war im Rudel ein Eurasier, der mit seinen 2 Jahren so krank ist (Schilddrüse), dass er dermaßen schwere Medikamente nehmen muss, damit er einigermaßen "Gut" leben kann.
Da dies leider kein Einzelfall ist und ich mit Rusty meinem Chowie ähnliche gesundheitliche Probleme habe, obwohl vom ausgewählten VDH-Züchter, denke ich immer wieder über die Aussage dieser Frau nach.

"Normalerweise müsste so ein kranker Hund zurück zum Züchter. Nur: wer macht dass denn?"

Das hat mich ins grübeln gebracht.
Die Tierarztkosten meines Hundes belaufen sich mittlwerweile über das 5fache seiner "Anschaffungs"-Kosten, die mit 1.000 € zu Buche schlugen.
Ganz abgesehen von dem Geld, die Tränen, die Sorgen, die Angst um das Hundeprinzchen ... zurück blickend würde ich sagen, die Frau hat eigentlich im tiefsten meines inneren Herzens Recht.

... nur ... "wer macht dass denn?"

Wie seht ihr das?
Nein, ich möchte hier keinerlei Diskussion über Zucht ja oder nein anfangen - ich persönlich stellte mir diese Frage - und ich kann sie nicht eindeutig für mich beantworten und würde mich einfach nur für mich interessieren.
Tja, wer macht das ??
Ich kenne niemanden.Eine Bekannte hat einen Flat bekommen bei dem dann ein sehr schwerer Herzfehler festgestellt wurde, der Züchter hat ihr angeboten den Hund zurück zu geben und sie würde dann beim nächsten Wurf einen neuen bekommen.
Auch sie hat das nicht getan.

Eine andere die damals mit in der HS war, hat einen GR der mit einem Jahr kaum noch laufen konnte weil die Hüften so kaputt waren, übrigens der einzigste Hund aus dem Wurf der Probleme damit hat.Auch da stand das Angebot aber auch sie haben es nicht gemacht.

Ich denke mal wenn man mal sein Herz an einem Hund verloren hat das man es dann nicht machen kann.Da wir ja auch alle unsere Hunde als Familienmitglieder sehen wird es ja noch schwerer.
Wie es bei Leuten ist die vielleicht mit dem Hund was anderes vorhaben weiß ich nicht.

Lg Birgit
Hmmm,

schwieriges Thema!

Wenn ich bei dem Hund als Welpe und er wäre erst sehr kurz bei mir merken würde das was nicht stimmt (und der Tierarzt es bestätigen würde) könnte ich mir vorstellen das ich den Hund wieder abgebe.....aber wie gesagt, könnte......

Sobald der Hund älter wäre (sagen wir mal 6 Monate), würde ich es nicht über mein Herz bringen!

Man sollte solche Züchter verklagen, bzw. wäre es eine Maßnahme das für solche Fälle schon eine Klausel im Kaufvertrag steht.....das ein Züchter sich zu 80% an den Kosten einer schweren Erkrankung (HD usw.) beteiligen muß!

Aber das wird ein Traum bleiben........
Hi Uli,

meiner Meinung nach kommt es darauf an, in welchem Alter des Welpen die Krankheit festgestellt wird.
Wenn ich mir einen Welpen vom Züchter hole, in der Annahme, dass er gesund ist und stelle nach kurzer Zeit fest, dass er sehr krank ist (aus welchen Gründen auch immer), würde ICH ihn zurück bringen. So hart es sich anhören mag.

Stellt sich aber erst nach vielen Monaten heraus, dass er krank ist, würde ich es auch nicht mehr machen.

Ein guter Bekannter von mir hatte sich eine vermeintlich gesunde Boxerhündin geholt. Freute sich auf die Arbeit mit ihr auf dem Hundeplatz usw.....
Im Alter von 1,5 Jahren folgende Diagnose: schwerer Herzfehler, keine starken Belastungen, Lebenserwartung max.6 Jahre.
Das war ein Schock! Er liebt sie über alles, hat sich damit arrangiert und sich geschworen, den nächsten Welpen nur nach positiver Herzuntersuchung zu nehmen.
Hmmm ...

eine ehemalige Freundin hatte, obwohl sie wußte, dass Rusty autoimmunerkrankt ist, TPLO hat und ein Allergiker ist, vom selbigen Züchter einen Welpen geholt.
Der Bube war auch autoimmunerkrankt. Der Züchter bot an, den Hund (war damals so um 8-10 Monate) zurück zu nehmen und sie hätte einen anderern Welpen haben können. Das wollte sie nicht - sondern sie ging zum Anwalt.
Irgendwie trafen sie sich dann in der Mitte - Hund blieb bei ihr und der Züchter bot die Hälfte des Kaufpreises an.
Es kam nicht mehr dazu, weil der Bube tödlich verunfallte.

Für mich stellt sich auch die Frage:
Was passiert mit den zurück gegebenen Hunden?
Ich denke, lange werden sie nicht beim Züchter bleiben, was soll er denn mit diesen "Rückläufern"? - Ich glaube jeder weiß, dass für diesen Nachwuchs keine große Chance auf ein langes Leben besteht.

Ich selber stehe sehr im Zweifel.
Nochmal so einen kranken Hund von einem Züchter zu nehmen - ich weiß nicht, ob ich das überhaupt noch durch halten will; durch halten kann (??) - oder ob man nicht von vorneherein sagt, dass man für sein gutes Geld, auch gute Ware erhalten will.
Ich weiß es einfach nicht.

Wenn einer meiner beiden die Augen zu macht und ich wieder nach einem neuen Hund schaue, ich glaube nicht, dass ich zum Züchter gehen werde um vor genau dieser Entscheidung zu stehen, obwohl ich liebend gerne noch mal ein "Baby" haben wollen würde.
Nur - die Angst, genau vor so einer Entscheidung stehen zu müssen ....


Bitte nicht falsch auffassen, was ich hier schreibe.

Torfi

Ich glaub wir verstehen das schon richtig Ja

Ich mag jetzt gar nicht urteilen, wie ich dann reagieren würde. Schätze aber, dass ich es so halten würde wie Iris/Andwari, wenn ich den Welpen erst ein paar Tage habe zurückbringen, später würde ich das nicht mehr übers Herz bringen.

Trotzdem, genau kann ich das nicht sagen, denn wie Du schon sagtest, ob die Zwerge dann bei ihrem Züchter ein schönes und vor allem langes Leben haben werden ist die andere Sache Nein
Hm...ich könnte das wohl so pauschal auch nicht beantworten und seh das eigentlich wie die meisten von euch...nämlich, dass es abhängig davon ist wie lange der Hund schon bei einem ist.

Vielleicht würde es auch ein Stück von der Art der Erkrankung abhängen...wobei mich dann wohl auch die Frage beschäftigen würde was mit den kranken Hunden passiert, wenn man sie zurückbringt.

Mit ein Punkt wäre wohl auch was ich mit dem Hund will...sprich, ob ich einen Familienhund möchte, einen Sporthund oder einen wirklliches Arbeitstier.

Alkonost

Habe schon 2 mal genau deswegen Welpen aufgenommen eben weil es ihnen nicht gut ging. Eine davon entwickelte sich auch zur waren Spardose und sie wurde nur 9.

Von daher, Kopf hin oder her, ich würde behalten und wahrscheinlich eher mein letztes Hemd opfern als den Hund wieder abzugeben.

Ich bin froh und Dankbar das meine jetzigen Drei pumperl Gesund sind und genau deshalb habe ich genau diese Drei Hunde vom Züchter. Ich wollte keinen ewig kranken Hund mehr.

Ich weiß aber auch genau, das es auch anders mit meinen dreien hätte kommen können und hätte sie ganz sicher trotzdem nicht mehr her gegeben. Smile

Gruß Iris
Ich weiss das ich nie im Leben den Welpen zurück geben könnte.

Bounty kam am 01.06. zu uns und bis zum November hatten wir bereits 700,- Euro bei der TÄ gelassen.

Trotz alledem hätte ich sie nie nie mehr her gegeben. Knutsch
Hallo!

Als ich meinen Jimmy aus dem Tierheim holte sollte er eigentlich Gesund sein ,nach Aussage der Leiterin.
Nach vier Wochen brach er mir immer zusammen ich zum Ta der sagte nach der Untersuchung,der Hund hätte nen Herzfehler das hätten die Feststellen müssen wenn sie ihn Geimpft oder Untersucht hätten.
Ich mit der Ta Rechnung zu Tierheim und gefragt ob die mir entgenkommen mit der Rechnung,da kam nur Frech "Nee geben sie ihn doch zurück".Natürlich habe ich meinen Süßen behalten, da er eh schon 8 Jahre war hätten die ihn nicht behalten.Er wurde mit viel Liebe und Fürsorge Stolze 21 Jahre,aber dem Tierhein habe ich den Rücken gekehrt,da die mir nicht gerade Seriös vorkamen.Da werde ich mir keinen Hund mehr holen.

Gruß Tanja
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