casaribian

Normale Version: Wie weitermachen, Hund *klebt* zu sehr
Du siehst gerade eine vereinfachte Darstellung unserer Inhalte. Normale Ansicht mit richtiger Formatierung.
Seiten: 1 2
Wir sind nur ein kleines Grüppchen von vier oder fünf Personen in der Fun-Gruppe in unserem Verein. Longieren steht sehr häufig mit auf dem Programm.

Seit letztem Jahr ist Martina mit ihrem Labrador Seppl mit dabei, er (und sie auch) haben auch sehr viel Spaß am Longieren, nur irgendwie *wird es nichts*. Was ich damit meine: Seppl weiß genau daß er nicht in den Kreis darf, aber Martina muß immer noch mit ihm mitlaufen und kann sich auch nicht mehr als etwa 1 1/2 - 2 Meter in den Kreis begeben, dann ist er sofort drin.

Er läuft freudig mit ihr mit, alles, aber bleibt sie stehen bleibt er auch sofort auf ihrer Höhe stehen, läuft keinen Schritt mehr.

Wäre es nun richtig sich vom Kreis mehr ins Innere zu entfernen und dann aus größerer Entfernung auf Seppl zuzugehen und ihm klarzumachen daß er nicht in den Kreis darf?


LG Elke Smile
Ehrlich gesagt würde ich mal schauen wie Martina ansonsten mit ihrem Hündchen umgeht. Das hört sich erstmal so an als ob er sie stark kontrollieren würde.

Vielleicht hat er aber auch einfach keine Lust im Kreis zu laufen.

Man könnte vielleicht mit Hilfe eines Helfers oder einer Reizangel arbeiten und ihn um den Kreis locken während Frauchen in der Mitte steht. Ich glaube aber nicht das es was bringt.
Ne Heiko, die beiden sind meiner Meinung nach ein gutes Team, Seppl ist auch ein richtiger Seppl, ein anderer Name hätte nicht zu ihm gepasst. Ein sehr souveräner Hund, vor allem in Beziehung zu anderen Hunden. Smile

Martina hat soweit keinerlei Probleme mit ihm, er ist irgendwie ein Schaf. Und das Laufen am Kreis macht ihm Spaß, er guckt sie ständig an, reagiert wenn sie was sagt. Er löst sich nur halt nicht von ihr bzw. wenn der Abstand zu groß wird kommt er hinterher.

Reizangel, hmm, er ist nicht so der Spielehund, obwohl er auf sein Gummischwein, das er gerne mit sich rumträgt, schon geck ist. Gruebel


LG Elke Smile
Seppl...hm...*griiiiiiiiiiiins* War das der schwarze Bär, der sich beinahe in die nichtvorhandenen Hosen gemacht hat, als er Momo über den Haufen rannte und sie ihn dafür anzickte????
Ja Nicole, genau der! Smile


LG Elke Smile
(30.06.2010 19:40)Elke schrieb: [ -> ]Seppl weiß genau daß er nicht in den Kreis darf

Hm... scheinbar ja nicht. Zwinker

Habt ihr denn mal probiert jemand anderen in den Kreis zu stellen der ihn longiert?
Löst er sich außerhalb des Kreises denn von ihr oder weicht er da auch nicht von ihrer Seite?
Seppl ist schon sehr auf Martina fixiert, aber auf dem Platz geht er auch mal von ihr weg. Spielt auch ab und an mal mit einem anderen Hund.

Er kann den Kreis solange Martina nicht weiter als 1 1/2 Meter reingeht, dann ist´s vorbei. War halt am überlegen ob man ihn dann aus der Entfernung, wenn er reinkommt, wieder rausschickt, also nachdrücklich auf ihn zugehen und ihm zeigen daß er das nicht darf. Gruebel

Auf eine andere Person lässt er sich nicht so gut ein, da ist er dann ganz verwirrt. Versuche es aber trotzdem nochmal.


LG Elke Smile
(01.07.2010 14:27)Elke schrieb: [ -> ]War halt am überlegen ob man ihn dann aus der Entfernung, wenn er reinkommt, wieder rausschickt, also nachdrücklich auf ihn zugehen und ihm zeigen daß er das nicht darf. Gruebel

Was spricht dagegen? Bzw. wie soll er sonst wirklich lernen, dass er nicht in den Kreis darf?

Gismo und Büdi haben das beide so gelernt...am Anfang dicht am Band schon den leisesten Versuch geblockt und später dann bei einem Versuch auch von der Mitte aus wie ein Dampfwalze mit entsprechender Körpersprache und einem scharfen nachdrücklichen "Raus" den Hund aus dem Kreis geschmissen.

Natürlich muss/sollte die Intensität des Rauswurfs auf die individuelle Sensibilität des Hundes abgestimmt werden.
Moin Moin Wink

Ich kann ja völlig daneben liegen, versuche es aber trotzdem mal:

Ich würde folgendes machen:
Das Longieren mal für eine Zeit total vergessen.
Ein solches Trassenband, vielleicht so 10 - 15m, je nach Platzangebot, einfach als gerade Trasse in 10cm Höhe spannen, Hundeführerin geht drüber, Hund muss davor sitzen oder stehen bleiben und dabei die Entfernung und die Zeit immer weiter ausdehnen.
Erst wenn bei dieser Übung Entfernung und Zeit stimmig sind, dann würde ich an dem gerade gespannten Trassenband mit ihm entlanglaufen.
Dabei auch erst neben ihm und dann die Abstände immer weiter vergrössern.
Wenn das klappt, würde ich wieder zum Kreis (Longieren) wechseln.

Ich glaube, hier ist ein typischer Fehler beim Longieren aufgetreten. Der Hund hat das Tabu des Überschreitens des Trassenbandes noch nicht fest verinnerlicht und soll sich jetzt schon vom Hunderführer trennen und im Kreis laufen.
Das sind zu viele Dinge auf einmal, Trassenband als Tabu, vom Hundeführer trennen, ständig auf ihn achten was er macht und dabei auch noch im Kreis laufen und am Band bleiben.
Der erste Schritt, das nämlich das Trassenband ein Tabu ist, egal wie gross der Abstand zwischen ihm und dem Hundeführer ist, muss neu aufgebaut werden und dann erst können die anderen Schritte folgen.

Nur mal so ein Gedankenansatz von mir, wie ich es aufbauen würde.
Ich hoffe ihr versteht wie ich es meine.
Seiten: 1 2
Referenz-URLs