casaribian

Normale Version: Wer die Wahl hat, hat die Qual
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Meine Mama und ich planen uns einen zweiten Hund zu Sui zu holen. Vor ab möchte ich euch sagen, dass Ihr euch keine Sorgen zu machen braucht. Ich mache mir dahingehend viele Gedanken und wenn ich merke, dass noch nicht die Zeit dazu ist, dann passiert es auch nicht. Aber meine Mama und ich sprachen letztes Mal darüber und sie meint, dass eine braune Border-Collie Hündin am besten passen würde. Natürlich ist die Farbe nicht ausschlaggebend, aber sie darf auch mal träumen, wie wir alle Zwinker

Ich tendiere zu einem erwachsenen Hund, um es konkret zu machen: Es ist etwas nordisches drin - meine Frage richtet sich nicht auf die Auslastung und Erziehung derer, sondern ob man so 2 verschiedene Rassen bzw. einen ganz "anderen" Hund sinnvoll in ein schon bestehendes Mensch-Hunde-Team integrieren kann (?) Oder ist das unfair? Ich kann es nicht realistisch einschätzen. Einerseits kann ich mir vorstellen beide körperlich durch einen z.B. kleinen Trainingswagen auszulasten, doch ist es nicht unfair beiden gegenüber, wenn Sui eingeschränkt wird bzw. der "neue" Hund nicht immer abzuleinen ist? Ich meine damit den Jagdtrieb, den nordische Hunde mit sich bringen. Ist das Risiko zu hoch, dass es einfach nicht passt?

Sagt mir eure ehrliche Meinung. Wirklich ehrlich. Wenn ihr meint es sei eine schlechte Idee, dann mag ich das hören, denn wirkliche Anregungen habe ich dazu nicht bekommen. Und vielleicht träume ich auch nur ein bisschen zu viel gerade Zwinker

LG!
Puhh Anja, eine nicht ganz so leichte Frage. Sicher wirst du wieder Meinungen und Antworten in die eine sowohl auch in die andere Richtung bekommen - Zweithund - ja oder nein! Gruebel

Weiß nicht ob du es damals mitbekommen hast, ich hatte im Herbst 2007 zu Shari eine 6 Monate alte Hündin dazugenommen (Momo, Sheltie-Schäferhund, der schönste Hund den man sich vorstellen kann-für mich), sie war aus einem polnischen Tierheim, über Bullterrier in Not wurde sie vermittelt.

12 Wochen lang hatte ich die Süße, sie war klasse, am Anfang nur sehr aufgedreht, aber ich denke normal - wie mir einige bestätigt haben.

Shari zog sich immer mehr zurück, sie spielte nicht mehr, war nicht mehr lustig, sie war nicht mehr meine Shari! Sie fing an draußen die Spaziergänger anzuknurren, ihr Jagdtrieb wurde wieder geweckt, andere Hunde wurden angemacht. Hatte vorher sehr gut alles durchdacht, Shari hört meiner Meinung nach sehr gut, aber mit sowas hatte ich nicht gerechnet. Nein

Sie ließ sich immer mehr von Momo gefallen, diese gewann schnell Oberwasser. Shari wehrte sich nicht, Momo hat Shari ein paar Mal einfach über den Haufen gerannt. Einmal so heftig daß sie mit den unteren Rippenbögen auf die Fliesen geknallt ist, total gejault hat, und seit dem eine Zubildung an der Rippe hat.

Momo hätte ich irgendwann bevorzugen müssen, denn sie war dabei die *Chefin* der beiden zu werden. Das konnte ich nicht. Nein

Mit Beverly hat Shari auch fast 3 Jahre zusammengelebt, aber diese war ihr so schnurzegal, ob sie da war oder nicht. Selbst als ich Beverly einschläfern lassen musste, Shari hat sie nicht gesucht, nicht einmal! Ich hatte das Gefühl sie hat es genossen nun nicht hintenan gestellt zu werden.

So war es bei uns, bei den meisten anderen hier die zwei Hunde haben ist es anders. Ein zweiter Hund wird bei mir generell nicht mehr einziehen, egal ob mit Shari oder einem nächsten Hund den ich irgendwann mal haben werde.


LG Elke Smile
Puh.... sehr schwere Frage. Und ich denke auch nicht zu beantworten, denn die Hunde sind sooooooooo unterschiedlich. Vielleicht passt Hund A nicht zu Sui, aber dafür Hund B. Weißte wat ick meine?

Was aber das zurückstecken angeht. Nun... Hunde sind ja Rudeltiere. Ich denke schon, dass der Großteil sich damit arrangiert, wenn da noch ein, zwei, drei..... Hunde einziehen. Ich denke schon, dass du das kannst. Außer natürlich, andere Hunde wären Sui, hmm.... "unangenehm", egal o.ä..

"Unfair"..... ich glaube das ist ein menschliches Denken. Wenn du die Hunde gleichwertig behandelst, dann ist das in meinen Augen fair. Das bedeutet nicht, dass beide die gleichen Privilegien genießen (entweder beide oder keiner ohne Leine usw.), sondern dass für sie die Bedürfnisse gleichermaßen gelten. (Sicherheit, Grenzen (also DAS welche gesetzt werden, nicht die Art), Zuneigung, Auslastung usw....)

Und was diese ungleichen Paare angeht... wir hatten hier auch schon User mit z.B. Schäferhunden und Windhunden. Die sind auch völlig unterschiedlich und es geht.
Oder Renate, die Boomer z.B. immer offline gehen lassen konnte, Shelly dafür aber nie.

Ich denke schon, dass es geht.
Wenn du dir dessen bewußt bist, was Nordische mitbringen (für mich wäre das ja nix Zwinker ), finde ich das schon möglich.
Huhu Anja,

ich kann mich den anderen nur anschließen...die Frage kann man nicht grundsätzlich mit ja oder nein beantworten.

Ich denke auch nicht, dass für ein gutes Miteinander die Rassen irgendwie zusammenpassen müssen...für dich bzw. für euch muss es passen, dass es zwei Hunde sind und dann wird sich für jeden auch die geeignete "Arbeit" usw. finden.

Es kann klappen, es kann aber auch nicht klappen.
Bei meinen Beiden hat es geklappt und hier lieben sich die Beiden auch nicht gleich...Gismo könnte eher ohne Büdi bzw. ohne zweiten Hund als Cassidy.

Der Hund ner Bekannten würde verrückt werden, wenn man ihr nen zweiten Hund vor die Nase setzen würde....die ist sich einfach selbst genug...mal davon ab, dass andere Hunde für sie absoluter Stress sind.
Zwei Wuffis - ja, klappt bei uns gut. Wobei wir ein schon eingespieltes Team bekommen haben.

Hat aber auch Nachteile - wenn auch nicht so krasse, wie manch einer behauptet.

Klar, höhere Tierarztkosten - wobei sich das bei uns in der Waage hält. Wir haben seit Herkules' Tod zur Tierklinik Affeln gewechselt und zahlen nun z.B. fürs Impfen nur wenig mehr für zwei als bei der alten Tierärztin hier vorher für einen.

Mehr Arbeit - würde ich jetzt nicht unbedingt sagen. Ist aber sicher abhängig davon, wie intensiv die Hunde ausgelastet werden müssen. Momo ist da relativ anspruchslos - braucht aber definitiv ihre Tobeeinheit am Tag. Taps ist da schon schwieriger - weil er einerseits wirklich gern "arbeitet", andererseits aber dazu auch derzeit noch eine vertraute Umgebung benötigt. Nur Toben oder nur laufen reicht ihm nicht. Er braucht etwas für den Kopf, sonst wird er noch hibbeliger, als er eh schon ist (wobei wir beide Hunde zuhause bis auf die Haare kaum bemerken *grins)

Ansonsten muss man halt beiden Hunden gerecht werden können.

Ich weiss nicht, wie sieht es bei Dir z.B. zeitlich aus (arbeit?). Es sind halt die Fragen, die man sich bei einem Hund schon stellt, die man bei zwei Hunden noch intensiver hinterfragen sollte. Oder, was ist, wenn Dir mal was passiert. Hab auch immer gedacht - mir passiert nix ernstes. Ja klar, bis ich dann über Tapsi stolperte und mir den Oberarmkopf, die Gelenkpfanne brach und die Gelenklippe abriss. Mein Mann ist oft über mehrere Tage weg, da war ich heilfroh als "Plan B" eine Schwiegermama und nen Schwager im Ort zu haben. Gleiches galt, als ich dann zur OP ins Krankenhaus musste.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall, dass Du die Richtige Entscheidung triffst, denn, wenn es passt, dann sind zwei Hunde ein Traum.

Drueck

Unser Mama-Sohn Team....bei dem ich den Vater immer noch gern kennenlernen möcht!

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Mein Reden, der Hund, der ist ein Rudeltier......... Laughing

Irgendwann kommt man nicht um einen Zweithund herum Zwinker
Und wenn er bei Dir ist Anja, sehe ich da gar keine Bedenken, denn wenn
jemand seinen Hund auslasten kann, dann gehörst Du bestimmt dazu Ja
Wie versteht sich Sui denn mit Nordischen?

Auch wenn ich Nordische toll finde, wuerde ich wohl kaum einen als Zweithund zu Shyla nehmen. Einfach weil es sehr selten ist, dass sie mit einem zusammen rennen mag. Ist genau einmal vorgekommen bei einem Junghund. Die zwei sind Seite an Seite durch den Park geflitzt, als waeren sie ein Team.

Sonst bevorzugt Shyla Huetehunde und Beagel zum spielen. Von allen anderen moechte sie in Ruhe gelassen werden.
Meiner Hündin bräuchte ich nicht mit einem zweiten Hund zu kommen.

Wenn ich aber in deiner Situation wäre würde ich schon zusehen das beide Hunde ungefähr die gleichen Ansprüche haben und gleich gehändelt werden können.
Du machst ja viel mit Tricks und ich würd da einfach schauen das der zweite Hund auch in die Richtung geht, so das man da zusammen arbeiten kann.

Lg Birgit
Ich würd die Entscheidung auch von Sui abhängig machen (wenn alles andere geklärt ist: finanzelles, HuSitter, Zeit... etc.).

Wie toll findet Sui andere Hunde? Spielt sie gerne mit anderen, legt sie Wert auf hündische Gesellschaft, wie ist sie zuhause, wenn ein Hund zu Besuch ist?

Blaze braucht keine anderen Hunde.
Kurz schnüffeln, dann ist gut. Mit anderen Hunden spielen, rennen, toben? Nicht interessant für ihn.
Anderer Hund hier bei uns zuhause: völlig unproblematisch, Betreten des Grundstückes: schnüffeln, kurz umeinandhüpfen - fertig.
Im Haus: völlig egal bis lästig. Blaze wechselt teilweise das Zimmer, auch wenn der andere still und ruhig da liegt.

Also ihm werde ich ganz sicher keinen anderen Hund aufs Auge drücken.

Schau dir Sui`s Verhalten diesbezüglich genau an, das kann eine sehr gute Entscheidungshilfe sein.
(30.04.2010 10:55)Blaze schrieb: [ -> ]Blaze braucht keine anderen Hunde.
Kurz schnüffeln, dann ist gut. Mit anderen Hunden spielen, rennen, toben? Nicht interessant für ihn.
Anderer Hund hier bei uns zuhause: völlig unproblematisch, Betreten des Grundstückes: schnüffeln, kurz umeinandhüpfen - fertig.
Im Haus: völlig egal bis lästig. Blaze wechselt teilweise das Zimmer, auch wenn der andere still und ruhig da liegt.

Bin mal gespannt wie Blaze sich verhält wenn du Pfingsten hier bist. Shari hat ja auch mit anderen Hunden nichts am Hut, aber hier im Haus oder ab und zu mal im Garten fordert sie dann doch manchmal zum Spiel auf. Wobei ihr Spiel von vielen anderen Hunden nicht wirklich als solches verstanden wird! Gruebel Laughing


LG Elke Smile
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